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Jahreshauptversammlung am 5. November in Itzehoe: Abschied und Neustart


Laurentius-Kirche Itzehoe
Im schönen Itzehoe findet die Jahreshauptversammlung statt – hier die Laurentiuskirche

Gut 20 Mitglieder trafen sich am Freitag den 5. November im Hotel Mercator am Langen Peter in Itzehoe, zu wenige, wenn man die nahezu historische Bedeutung dieser Jahreshauptversammlung bedenkt.

Denn nach neun Jahren erfolgreicher Arbeit quittierte der Itzehoer Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen aufgrund seines Eintritts in den Ruhestand im April 2022 den Vorsitz unserer Vereinigung. Mit kurzweiligen und doch zutreffenden Worten berichtete Andreas über die Arbeit in den letzten zwei Jahren, in denen aufgrund der Corona-Pandemie unsere Aktivitäten in der kommunalpolitischen Bildungsarbeit kaum stattfinden konnten. Gleichwohl haben wir uns immerhin 15 mal im Vorstand getroffen - digital oder persönlich in der kommunalen Halle des Rathauses von Barmstedt – und auf diesen Sitzungen die Kommunalpolitik in Schleswig-Holstein begleitet und vorangetrieben.


Auch seine neunjährige Amtszeit ließ Andreas mit einigen Anekdoten Revue passieren und er befand: „Es waren neun erlebnisreiche Jahre mit einigen Höhen und Tiefen. Doch neun Jahre sind auch genug!“ Mit lang anhaltenden Beifall und einen guten Schluck für kalte Wintertage dankte die Versammlung Andreas für seine Arbeit.


Andreas Abschied nutzte die Versammlung zu einer Neuausrichtung des Vorstandes. Claudius von Rüden, Bürgermeister von Halstenbek, wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Als eine seiner Stellvertreter wurde Dörte Köhne-Seifert, Ratsfrau aus Elmshorn und Mitglied des Pinneberger Kreistages, im Amt bestätigt. Und als neuen stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Versammlung den Heider Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat. Die Riege der Beisitzer bereichert nun der Plöner Bürgermeister Lars Winter. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden alle wieder gewählt.

Begehrt waren dann die Plätze für die Bundesdelegiertenversammlung im kommenden Januar in Leipzig. Für diese 11 Delegierten gab es – wie üblich – mehr Interessenten als Plätze, sodass einige zurückstehen mussten. Thies Thiessen wurde als unser Vorschlag für den Bundesvorstand nominiert.


Schließlich wurde der Haushalt für die Jahre 2021-2023, Grundlage für unsere kommunalpolitische Arbeit, einmütig verabschiedet. Unsere eigenen Haushaltsmittel werden in den kommenden Jahren erstmalig durch Landesmittel für kommunalpolitische Bildungsarbeit in Höhe von etwa 68.000 € pro Jahr ergänzt. Das ist ein „warmer Regen“, der ganz neue Möglichkeiten eröffnet um unseren Mitgliedern wie auch am kommunalpolitischen Geschehen interessierten Bürgern die kommunalpolitische Arbeit näherzubringen.


Bei einer Gulaschsuppe, einem Gläschen Bier oder Wein und so manchen interessanten Schwätzchen klang unsere Versammlung unterhaltsam und gemütlich aus.